PressekonferenzTrends in der Gay-Zielgruppe
Von Romana Dobes, 17.03.2009 Heute präsentierte PINK Marketing bei einer Pressekonferenz im "Le Méridien" neue Studienergebnisse erstmals der Öffentlichkeit. Die Studie aus 2006 revolutionierte damals den Markt nachhaltig, mit "Gay Trends Austria 2009" werden die neuesten Entwicklungen in der Zielgruppe erforscht. Schwule haben bekanntlich höhere Kaufkraft, wohin ihre Euros fließen zeigt jetzt die neueste Studie. Gemeinsam mit dem renommierten Marktforschungsunternehmen Marketagent wurde der schwule Mann wieder unter die Lupe genommen. 2009 werden in 3 Studien-Steps Trends in den Bereichen Lifestyle, Reiseverhalten, Medianutzung erforscht und präsentiert. Den Startschuss machte "Fashion, Luxury, Lifestyle". Mag. Thomas Schwabl von Marketagent präsentierte Studie und Ergebnisse, Lisa Koestl sprach über Gay-Marketing bei Diesel und Günther Moser erläuterte die Trends und Entwicklungen im Gay-Marketing. Der Presseandrang war enorm, alle Tageszeitungen, Fachmedien als auch Vertreter von ORF und APA waren vor Ort. Die Ergebnisse zeigen deutlich die Affinität der schwulen Zielgruppe in diesen Bereichen. Im klaren Unterschied zu heterosexuellen Männern legen Gays Wert auf ihr Aussehen, investieren gerne und viel in Mode und Beauty, die Markenaffinität ist deutlich höher. Schwule Männer gönnen sich auch gerne etwas, Luxus & Shopping sind für sie wichtig - völlig im Gegensatz zum Hetero-Mann. Auch im Ausgehverhalten wird die Lifestyle-Orientierung der Zielgruppe sichtbar - es wird mehr unternommen und mehr ausgegeben. | ![]() Schwabl (Marketagent), Moser (Pink Marketing) und Koestl (Diesel) bei der Pressekonferenz ![]() Günther Moser bei der Fragerunde FortsetzungBesonders in der Zeit der Wirtschaftskrise kann Gay-Marketing eine hochinteressante Option für Unternehmen sein. Kleinere Budgets zwingen zu höherer Effizienz in den Marketing-Aktionen. Innerhalb der Lifestyle-affinen und kaufkräftigen Zielgruppe "schwuler Mann" herrschen geringere Streuverluste, denn mit den passenden Produkten ist man direkt "am Mann". Durch größere "Haushaltskassa" und andere Lebensumstände (2 Einkommen, keine Kinder...) bleibt auch in der Krise deutlich mehr Budget als bei Heteros.
O-Töne von der Pressekonferenz: Mag. Schwabl zum Thema "Schwule Kaufkraft trotz Krise", Lisa Koestl über Gay-Marketing bei Diesel, Günther Moser über die Entwicklung des Gay-Markts. Zahlreiche Pressestimmen Download der Studienergebnisse |



